WOHNEN UND LEBEN IN BERLIN

Berlin hat viele Gesichter. Die lebendige Spreemetropole zieht Menschen aus ganz Deutschland, Europa und der Welt an. Zahlreiche Unternehmensgründer machen sie zur Start-up-Hauptstadt Deutschlands und sorgen für ein Wirtschaftswachstum, das über dem Bundesdurchschnitt liegt – allein im Jahr 2015 kam es zu knapp 40.000 Neugründungen in Berlin. Auch die hervorragenden Universitäten und die internationale Kunst- und Medienszene ziehen kluge Köpfe an. Neben diesen innovativen Entwicklungen präsentiert sich Berlin zudem als geschichtsträchtig und traditionsbewusst. Unzählige Museen und Gedenkstätten, architektonische Highlights aus den verschiedensten Epochen und eine engagierte Kulturarbeit lassen Geschichte lebendig werden, von den Schlössern der Preußenkönige über die geteilte Stadt bis zur Wiedervereinigung und dem Zusammen- und Über-sich-Hinauswachsen, das bis heute andauert.

Auch kulturell wird Vielfalt geboten. Ob traditionsreiche Opern oder kreative Off-Theater, Programmkino oder Performance-Kunst, Avantgarde oder Klassik – die Berliner Bühnen, Leinwände und Konzerthallen bieten Unterhaltung für jeden Geschmack. Im Sommer füllen Festivals und Umzüge die Straßen mit Musik und Menschen, im Winter locken die Weihnachtsmärkte von traditionell über künstlerisch bis international.

Wegen all dieser Facetten ist Berlin eine Stadt mit Charakter, in der jeder seine Nische findet. Dabei ist die Lebensqualität in der Metropole herausragend.

Zahlreiche Parks sind die grünen Lungen der Stadt, vom Brixpark in der Größe eines Stadtplatzes bis hin zum Großen Tiergarten und dem Tempelhofer Feld auf dem ehemaligen Flughafengelände. Die Luftqualität und das Mikroklima sind entsprechend gut. Wen es noch weiter in die Natur zieht, der findet im Stadtgebiet wie auch im Umland Seen und Wälder, die dazu einladen, die Freizeit sportlich oder entspannt ganz nach dem eigenen Geschmack zu gestalten.

Bei all diesen Vorzügen des Berliner Lebens ist es kein Wunder, dass die Bundeshauptstadt seit Jahren wächst. Ende des Jahres 2015 hatte sie 3,6 Millionen Einwohner, etwa 50.000 mehr als ein Jahr zuvor. Entsprechend hoch ist die Nachfrage nach Wohnraum. Die Neubautätigkeit konnte in den vergangenen Jahren mit dem steigenden Bedarf nicht mithalten, Kauf- und Mietpreise steigen kontinuierlich. Nach der jahrelangen Unterbewertung des Berliner Wohnimmobilienmarktes nähert sich die Metropole langsam dem Niveau vergleichbarer Großstädte. So hat der durchschnittliche Verkaufspreis für Eigentumswohnungen in Berlin erstmals die 200.000-Euro-Schwelle überschritten. Mit 214.346 Euro bewegt sich die Bundeshauptstadt jedoch lediglich im Mittelfeld der deutschen Großstädte und liegt knapp 40 Prozent unter dem Preisniveau der anderen Top-Fünf-Immobilienmärkte München, Hamburg, Köln und Frankfurt am Main.Damit hat der Berliner Wohnungsmarkt nach wie vor ein beträchtliches Potenzial.